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 | Filzverein Lenzen e.V. - Veranstaltungen |
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... und immer mittendrin: der Filzverein!
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Ausblick 2010
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22.07.2010: Kreativer Gartentag für Groß und Klein (Naturlehrgarten Lenzen, 11 – 17 Uhr)
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12.08.2010: Ländlicher Tag: „Rund um die Wolle“ (Naturlehrgarten Lenzen, 11 – 17 Uhr)
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18.09.2010: Herbstfest (Naturlehrgarten Lenzen, 11 - 17 Uhr)
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24.09. - 03.10.2010: Elbgenuss: „Filz verbindet - Gedankenweit“ – täglich thematische Filzkurse, (Mo. – Fr.14 – 18 Uhr, Sa. + So. 11 – 18 Uhr)
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06.11.2010: Schlachtefest (Jahnstraße Lenzen, 11 - 16 Uhr)
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20.11.2010: vorweihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt (Lenzen, Am Bahndamm 11, 11 - 17 Uhr)
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22.07.2010: Kreativer Gartentag
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„Kreativer Gartentag für Groß und Klein“ im Naturlehrgarten Lenzen/Elbe (11 – 17 Uhr)
Der Förderverein Lenzener- Elbtalaue e.V. organisiert am Donnerstag, 22. Juli 2010 im Naturlehrgarten in Lenzen (direkt am der B 195, Ortsausgang Dömitz) einen „Kreativen Gartentag für Groß und Klein“. Von 11 – 17 Uhr können die großen und kleinen Besucher an verschiedenen „Mit-Mach-Ständen“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Neben filzen, weben und spinnen kann man töpfern oder „Traumfänger“ entwerfen. Es werden Führungen durch den wunderschönen sommerlichen Naturlehrgarten angeboten und am Buschbackofen wird ab Mittag für das leibliche Wohl gesorgt. Filzprodukte und einmalige Gartendekorationen lassen die Herzen der Besucher an diesem Tag höher schlagen. Selbstverständich werden auch Produkte aus dem Naturlehrgarten, z.B. Kräutersträuße, Kräuteressig und Rosenlikör angeboten. Bei sommerlich warmen Temperaturen sorgt ein großes Sonnensegel für „schattiges Wohlbefinden“.
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Rückblicke
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22.03.2010: Vorösterlicher Frühlingsfest
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Ostermarkt in Lenzen zog viele Besucher an
LENZEN - Zu einem vorösterlichen Frühlingsfest lud der Förderverein Lenzen Elbtal- aue und der Filzverein Lenzen am Bahndamm ein, zu dem es Samstag zahlreiche Besucher zog. Der Kunsthandwerkermarkt mit mehr als 20 Ständen, an denen regionale Gewerke ihre Produkte anboten, bildete auch in diesem Jahr wieder den Mittelpunkt des Festes. Organisiert wurde es von der stellvertretenden Vorsitzenden des Filzvereins, Sibylle Hoppe. Die Räume dazu stellte der dort ansässige Agrar-Betrieb zur Verfügung.
Schon am Vormittag startete eine große Ostereier-Suchaktion. „Wir haben hier keinen Osterhasen, sondern ein Osterhuhn“, erklärte Sibylle Hoppe. Sabrina Strelow aus Wootz war als Osterhuhn verkleidet unterwegs und verteilte kleine Osterüberraschungen an die Kinder.
Zu den Angeboten des Marktes gehörten Handarbeiten, behäkelte Eier, Honig, Kürbislikör, Waffeln, Keramik und vieles mehr. Handwerkern konnte man beim Korbflechten oder Wolle spinnen zusehen. Eine Bastelecke für Kinder wurde von den Kleinen rege genutzt. Der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung bot Socken aus Schafwolle an. Als Osterspezialität gab es einen Waschhandschuh in Form eines Osterhasen. Sandra und Doreen Adam aus Hamburg zeigten Karten und Geschenkverpackungen, die sie in 3-D-Technik anfertigten. Gundula Dobler aus Pritzwalk hielt Rheinsberger Keramik und alkoholische Spezialitäten für die Besucher bereit. Für alle Leseratten hatte die Buchhandlung Lesezeichen aus Wittenberge eine Auswahl aktueller Literatur parat. Der Frauenchor Lanz-Lenzen sorgte mit einem Auftritt für die kulturelle Umrahmung.
Parallel zum Ort am Bahndamm beteiligte sich erstmals Constanze Ulrich vom „Petite Fleur“ am Ostermarkt. In dem schön dekorierten Blumengeschäft findet der Interessierte neben Blumen auch Accessoires für Körper und Seele. „Frühlingszauber“ nennt die junge Frau ihren Beitrag zur Ostermesse. Davon bezaubert zeigte sich Christa Heisler aus Gandow. „Ich finde es schön, dass die Märkte parallel stattfinden. Die Dekoration hier ist immer anders. Der Ideenreichtum von Constanze Ulrich scheint mir unerschöpflich zu sein“, lobt sie. Außerdem besuche sie lieber kleinere Märkte als die großen. Die junge Geschäftsfrau, die ihren Laden erst vergangenes Jahr eröffnete, zeigte sich erfreut über den großen Erfolg. (Von Jens Wegner, MAZ vom 22.03.2010)
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26.09.09: Obsttag und Herbstfest
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27. September 2009:
Der Schritt, den Lenzener Obsttag und das zum zweiten Mal anberaumte Herbstfest auf einen Tag zu legen, erwies am vergangenen Sonnabend als exzellente Entscheidung der Veranstalter. Das schöne Spätsommerfest nutzten dann auch zahlreiche Gäste zu einem Besuch im Naturlehrgarten vor den Toren Lenzen. „Herbstfest und Obsttag, dass passt“, war auch Anke Brandes, eine der Organisatoren des Festen, erfreut über die Besucherzahlen.
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Seit einigen Jahren ist auch in der Prignitz eine Rückbesinnung auf alte Obstsorten zu beobachten. Doch mancher Obstbauer weiß gar nicht genau, welche Apfelsorten denn nun in seinem Garten gedeihen. Rat weiß hier ein Pomologe. So nennt man den Obstkundler in Fachkreisen. In Lenzen konnten Unkundige anhand mitgebrachter Früchte die Sorten von Eva-Maria und Reinhard Heller aus dem altmärkischen Diesdorf bestimmen lassen. „Es werden wohl gut 50 Leute gewesen sein, die Rat suchten“, erzählt Anke Brandes. Oft sind die Ähnlichkeiten zu anderen alten Hochstammsorten groß, erschweren auch Kreuzungen eine exakte Typisierung. Die beiden Experten erkannten aber (fast) jeden Apfel am Geruch, Geschmack, Farbe, Größe oder am Aussehen. Zur Bestimmung gelangten auch einige Exemplare der „Altmärker Goldrenette“ nach Lenzen und sorgten gleich für Aufsehen bei den Experten. „Diese Sorte gab es schon um 1280“, glaubt Eva-Maria Heller. Anschauungsunterricht gab es für die Besucher auch auf der Apfelausstellung. Über 40 Sorten mit so klangvollen Namen wie Kaiser Wilhelm oder Williams Christ waren zu begutachten. „Häufig tauschen Besucher auch die verschiedenen Apfelsorten oder ihre Adressen für spätere Kontakte aus“, meint Anke Brandes und gesellt sich wieder zu den Pomologen. Wenige Schritte weiter hatte Klaus-Dieter Geiersbach am Stand der Naturwacht viele Tipps und Hinweise zum Obstbaumschnitt und zur Pflege der Bäume für die Besucher parat. Zum Angebot auf dem Herbstfest gehörten, neben den zahlreichen Obst- und Gemüsesorten, auch Fruchtsäfte, Honig, Kunsthandwerkliches und vieles andere mehr. Und wer den Besuch des Festes entspannt in der Sonnenwärme genießen wollte, konnte dies bei frischen Kuchen aus dem Buschbackofen tun.
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Österliches Frühlingsfest am 4. April 2009:
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28.10.2006: 7. Schlachtefest am Schullandheim
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Zum Besuchermagneten avancierte am vergangenen Samstag die nunmehr siebente Auflage des von der Landschaftspflege GmbH organisierten Schlachtefestes in Lenzen. Auf dem Gelände des Schullandheimes, erstmalig Heimstätte der Veranstaltung, konnte man sich über die Besonderheiten der Hausschlachtung von Schwein, Lamm und Ziege informieren. So demonstrierte der Lenzener Fleischermeister Wilfried Schlede, wie ein Schaf fachgerecht zerlegt wird. Gleich daneben versorgte Sohn Matthias die Schlachtefestbesucher mit Schweinefleisch vom Spieß. Bei Bäckermeister Ulf Grünberg gegenüber gab es dagegen duftende Rauchwurst und frischen Kuchen. Im Rahmen der diesjährigen "Lammtage" wurde den Gästen eine Auswahl unterschiedlicher Lammgerichte angeboten. "Kommen Sie näher und probieren Sie mal", forderte Siegfried Dorn die Besucher auf. Der Lübecker war erstmals auf dem Lenzener Schlachtefest dabei und "zauberte" in der mobilen Küche der Dehoga Mecklenburg drei leckere Gerichte. "Darf es ein Stück Lammbraten sein, mit Trüffelkartoffeln, Schafskäsesoße und Speckböhnchen oder möchten sie vielleicht Lammmedaillons probieren?" Erna Lock entschied sich lieber für eine Kostprobe Lammgeschnetzeltes auf asiatisch-europäische Art. "Schmeckt gut", fand die Lenzenerin. "Nur ein bisschen zu scharf für mich". Das heimisches Lammfleisch für die Spezialitäten lieferte Schäfer Thomas Möhring. Frisches Fleisch aus der Region - Garant für die Qualität der Gerichte. Auch im Speisesaal des Schullandheimes ließen sich die hungrigen Besucher mit kräftig-deftigen Schlachtspezialitäten wie Grützwurst, Brühsuppe oder Eisbein mit Sauerkraut verwöhnen. Akkordeonmusik als musikalische Beilage gab es von Lothar Möckel aus Lenzen gratis dazu. Auf dem kleinen, regionalen Bauernmarkt drängten sich die Besucher zwischen Ständen mit frischem Gemüse aus dem Wustrower Pflanzgarten, Keramikerzeugnissen, Honig und anderen Spezialitäten. Viele Gäste wollten auf die kulinarischen Genüssen auch zu Hause nicht verzichten und ließen sich selbst gemachte Würste gleich tütenweise von den Mitarbeiterinnen des Lenzener Hofladen einpacken. Anziehungspunkt für die kleinen Besucher war natürlich der Streichelzoo mit den niedlichen Lämmern. (Quelle: Torsten Gottschalk im "Prignitzkurier" der MAZ vom 30.10.2006)
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Erstmals dabei war Edelgard Taepke aus Perleberg, die Landschaftsbilder und Karten feil bot. Alle Motive habe sie in der Prignitz gefunden, versicherte sie. Man müsse eben nur richtig hinsehen, um zu erkennen, wie schön es hier ist, meinte sie. Auch wenn heute Briefe und Karten etwas aus der Mode seien, so brauche der Mensch doch schöne Bilder, die der Seele gut tun. Nicht nur in der Glühweinprobierstube duftete es himmlisch, auch die Bratäpfel von Frank Wiegmann verhießen Gaumenfreuden. "Hornberger Pfannkuchen" und der "Kaiser Wilhelm" eigneten sich dafür am besten. Die beiden alten Apfelsorten wachsen auf seinem Obsthof am Höhbeck. Auch er baute beim vorweihnachtlichen Markt erstmals einen Stand auf. Der Niedersachse meinte, er sei gerne über die Elbe gekommen. Er bemerkte jedoch einen Unterschied. Hier würden die Besucher mehr Wert auf gute Lebensmittel legen, an der anderen Elbseite seien die Kunden stärker an kunstgewerblichen Produkten interessiert. (Quelle: Michael Beeskow im "Prignitzkurier" der MAZ vom 27.11.2006)
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14.Oktober 2006: 12. Lenzener Obstag
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„Jeden Tag einen Apfel essen und du kannst den Arzt vergessen“. Äpfel zählen zu den wirksamsten Vitaminlieferanten aus der Apotheke von Mutter Natur, wie diese Volksweisheit bestätigt. Äpfel schützen außerdem vor Krebs, lindern Gicht und halten gesundheitlich fit. Auf dem 12. Lenzener Obsttag machten sich am vergangenen Samstag mit dem LPV „Lenzener Elbtalaue“, der Landschaftspflege GmbH Lenzen, Förderverein Lenzener Elbtalaue, Trägerverbund Burg Lenzen, Arbeitskreis Streuobst - Prignitz, Bildungswerk Extensive Landnutzung und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gleich sieben Vereine und Organisationen diesen Umstand gemeinsam zunutze.
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Zu Beginn des Obsttages hatten Edelgard Taepke („Von Alexander Lucas bis Williams Christ“) und Eva-Maria Heller („Paradiesapfel, Klosterapfel, Prinzenapfel“) auf den gut besuchten Fachvorträgen viel Interessantes über die Geschichte und Kultur der Prignitzer Birnen und Äpfel zu berichten. Dazu konnten Heil- und Kräuterliköre mit Agraringenieur Hartmut Tüngerthal verkostet werden. Am Vormittag begann dann ein buntes Markttreiben rund um den Hofladen. Zum Angebot gehören neben vielen Obstsorten auch Keramik, Honig, Blumen, Bücher, Modeschmuck und vieles mehr. Frank und Kirstin Wiegmann aus Höhbeck präsentierten Lohnmosten mit Vorführung der Obstpresse. Echt lecker schmeckte der frisch gepresste Apfelsaft. Wem nicht bekannt war, welche Obstsorten in seinem Garten gedeihen, konnte sich diese anhand mitgebrachter Früchte von Eva-Maria und Reinhard Heller sowie Edelgard Taepke bestimmen lassen. Die Experten erkannten (fast) jeden Apfel am Geruch, Geschmack, Farbe, Größe oder am Aussehen. Auch Familie Jaap aus Lenzen hatte bei der Sortenbestimmung Glück. „Das ist ganz sicher ein Kaiser Wilhelm“, stellten die Spezialisten nach einer kurzen Untersuchung des gereichten Exemplars schnell fest.
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Am Stand nebenan hatte Joachim Geiersberg von der Naturwacht viele Tipps und Hinweise zum Obstbaumschnitt. Dazu gab es ein Probierstübchen mit Kräuterlikören, Marmeladen und Rezepten aus dem Naturlehrgarten sowie eine große Früchteausstellung aus eigenem Anbau. Lustige Apfelblütengesichter bekamen die jüngsten Obsttagbesucher von Susann Bayer gemalt. Anschließend machten sich die „dekorierten“ Kids als Detektive auf die Suche nach Ingrid, Jonathan oder Marie. Gesucht waren aber keine Gleichaltrigen sondern Äpfel, die man an den verschiedenen Ständen der Aussteller bekam. „Viele alte Obstsorten sind heute fast in Vergessenheit geraten“, erzählt Daniela Dörfel. „Mit spielerischen Mitteln versuchen wir, den Kindern Wissen über die alten, heimischen Sorten zu vermitteln.“ Neben kulinarische Gaumengenüssen an der Kaffeetafel gab es auch etwas für das Auge: Auf der provisorischen Showbühne bot Anne Brandes (Berlin) dem Publikum eine Vorstellung mit irischen Mitmachtänzen. (Quelle: Torsten Gottschalk im "Prignitzkurier" der MAZ vom 16.10.2006)
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07.Oktober 2006: 4. Kürbisfest
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„Ananas der kleinen Leute“ lockten zahlreiche Besucher nach Lenzen
Oft suchen Köchinnen und Köche aus der Not heraus nach guten Kürbisrezepten. Denn was sollen sie mit dem ausgeschabten Fruchtfleisch für die gerade zu Halloween aus den Kürbissen angefertigten Grusellaternen nur fabrizieren? Vielfältige Anregungen dazu gab es am Samstag auf dem 4. Lenzener Kürbisfest, organisiert vom Förderverein Lenzener Elbtalaue und der Elbländischen Pflanzgarten GmbH Wustrow. In den herbstlich geschmückten Räumen der VAL Agrar AG drehte sich alles um die „Ananas der kleinen Leute“. Von kaum einem anderen Gemüse gibt es so viele verschiedene Sorten.
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Klein oder groß, glatt oder warzig, nussig oder süß - die Unterschiede der verschiedenen Arten sind beachtlich. Über 30 der rund 800 bekannten Kürbisssorten waren in einer Ausstellung im Keller des Hauses zu bestaunen. Natürlich konnte man auch die selbst gemachten Produkte, wie die wohlschmeckende Kübisbowle, Kürbissuppe oder Gelee probieren. Der ein oder andere Gast kostete auch den anregenden Kürbislikör. Erstmals war auf dem Kürbisfest auch eine Pilzausstellung, zusammengestellt von der Naturwacht im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Brandenburg, zu bewundern. Welche Pilz besonders wohlschmeckend ist oder von welcher Sorte man lieber die Finger lassen sollte – Ricarda Rath und Sabine Forberg hatten die passende Antwort und die Pilze dazu parat. Ein regionaler Handwerkermarkt mit Textil- und Floristikstand, Filzprodukten, Korbwaren und Gartenkeramik war ebenso vertreten, wie ein breit gefächertes Sortiment an Kartoffeln, Obst und Gemüse. Neben dem umfangreichen Gemüseangebot konnte im Hofladen das erste frisch geschlachtete Geflügel für die Weihnachtstafel erworben werden. Die kleinen Festbesucher konnten sich schminken lassen, Kürbisse malen oder die Schäfchen im Streichelzoo beobachten und kraulen. „Wir sind mit den Besucherzahlen zufrieden“, sind sich Sibylle Hoppe und Christiane Saß vom Förderverein einig. „Besonders auffällig war, dass gerade Familien mit kleinen Kindern den Weg hierher gefunden haben.“ togo
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30. 09. 2006: Drachenfest im Schullandheim
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Benjamin, Nadja und Julian mühten sich vergeblich: Ihre zuvor an der Drachenbastelstrecke kreierten bunten Drachen wollten sich einfach nicht in die Lüfte erheben. Leider verweigerte der Wind am Samstag (30.September) fast komplett seinen Dienst und schickte nur ein laues Lüftchen zum mittlerweile sechsten Drachenfest ins Schullandheim Lenzen. Selbst dem Drachenspezialisten Herbert Kramp gelang es kaum, seine professionell hergestellte Drachen und Flugmodelle in den sonnigen Herbsthimmel zu schicken. Als Trost schenkte der Osterburger dem Schullandheimbetreiber Hartmut Brun sechs Drachen aus seinem großen Fundus.
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Wenn schon die selbst kreierten Drachen wegen der Flaute nicht aufsteigen konnten, so gingen wenigstens die gasgefüllten Wunschluftballons auf Weitflugreise. Dem Sieger winken bei Rückmeldung kleine Preise, wie Sibylle Hoppe vom Filzverein versicherte. Als großer Gästemagnet erwies auch in diesem Jahr die „Mandalahütte“ mit Reinhart Hart-Plume aus dem Jameln. Unter seiner Anleitung konnten die Kids farbenprächtige Schleuderbilder mittels einer Zentrifuge kreieren. Ihre Zielsicherheit testeten die Kinder beim Bogenschießen, angeboten von der Waldschule Gadow. Ein buntes Bühnenprogramm mit Showmaster Klaus Reiners aus Neumühle sowie der Musikschule Fröhlich aus Sachsen-Anhalt, die derzeit ihr mehrtägiges Trainingslager im Schullandheim durchführen, Stände der Naturwacht und Möglichkeiten zum filzen fehlten ebenso wenig wie die stark frequentierte Hüpfburg. Aus der Küche des Landschulheimes wurden den Gästen das Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie viele hauseigenen Spezialitäten serviert Togo
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16.09.06: Hunderte Besucher beim 7. Kartoffelfest
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Lag es nun an dem wunderschönen Spätsommerwetter oder einfach nur an dem umfangreichen Angebot: Wahrscheinlich wegen der Mischung aus beidem pilgerten mehrere hundert Prignitzer am Samstag auf den Dorfgemeinschaftsplatz in Wustrow (Gemeinde Lanz) zur siebenten Auflage des beliebten Kartoffelfestes. Der kleine Bauernmarkt mit Bio -Produkten aus dem Lenzener Hofladen sowie regionales Kunsthandwerk umrahmte das Fest rund um die Knolle. Eine Sammlung von alten Gerätschaften und Zubehör, verbunden mit einem kleinen Quiz, gab dazu Einblicke in die mühsame Arbeit des Kartoffelanbaus in früheren Zeiten.
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In der Gunst der Kunden standen vor allem das frische Gemüse und die Kartoffeln der Elbländischen Pflanzgarten GmbH. Das vielfältige Angebot und die Atmosphäre lockt auch Familie Weise immer wieder in das kleine Elbdörfchen. “Wir haben uns hier wieder mit „Bamberger Hörnchen“ eingedeckt. Die kleinen Knollen haben wir auch schon in der Vergangenheit gekauft und dann in unserem Garten gepflanzt“, erzählen die Wittenberger weiter. Lange Menschenschlangen bildeten sich vor den Imbissständen. Kartoffelpuffer mit Apfelmus, Kartoffelsuppe mit Würstchen, Salzkartoffeln mit Matjes, Bratkartoffeln mit Sülzfleisch, Folienkartoffeln mit frischem Kräuterquark - schon der Duft der leckeren Spezialitäten aus der Küche des Schullandheimes Lenzen lies einem das Wasser im Mund zusammen laufen. „Alles frisch zubereitet“, erklärt Karina Paesler, die gerade eine der riesigen Pfannen mit neuen Puffern bestückt. „Den Leuten scheint`s ja zu schmecken.“ Zu Fragen um den "Trüffel des kleinen Bürgers" stand Kartoffelspezialist Reinhold Jacobs aus Mellen den Besuchern im Dorfgemeinschaftshaus Rede und Antwort. Auch die Gelegenheit, seine eigene Kartoffelsorte von dem Experten bestimmen zu lassen, wurde mehrfach angenommen. Jacobs kannte sie alle. Dazu gab es eine Kartoffelausstellung mit über 40 Sorten, die im Pflanzgarten Wustrow angebaut werden. Einige Sorten, wie der „Blaue Schwede“ oder die „Belana“, konnten am Samstag auch gekostet werden. Die Besucher nahmen das Angebot dankend an. Auch den ofenfrischen Butterkuchen oder Bienenstich aus dem neuen Buschbackofen des Heimatvereins Wustrow, der erst kürzlich seiner Bestimmung übergeben wurde, fanden reißenden Absatz. (Quelle: Torsten Gottschalk im Prignitzkurier der MAZ vom 18.09.2006)
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Konzert des Landespolizeiorchesters
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09.Juni 2006: Konzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg in Lanz
Eine begeisternde Konzertpremiere bot am vergangenen Freitagabend das Landespolizeiorchester Brandenburg (LaPOB) in einem extra dafür umfunktionierten Gebäude auf dem Gelände der VAL Agrar AG in Lanz. Vor gut 250 Gästen musizierte das LaPOB unter dem Motto „Euch zur Freude“ und demonstrierte erneut seine Ausnahmestellung auf diesem musikalischen Sektor. Das Repertoire der 49 studierten Musiker reichte von Marschmusik bis Pop. Unter der musikalischen Leitung von Peter Vierneisel brannte das Orchester ein wahres Feuerwerk an Hits und Evergreens ab. Mal präsentierten sich die Polizeimusiker etwas sanfter, wie bei John Lennons „Imagine“, mal poppig wie beim Abba-Medley. Ebenso wenig fehlten Marschmusik und ein James Last-Medley. Dem Fußball Rechnung tragend, intonierte das Orchester mit „Football coming home“ ein Stück der Three Lions. Die Zuschauer schunkelten, applaudierten oder sangen begeistert mit. Das ungewöhnliche Ambiente des mit Strohballen und Birkenzweige urig ausgestalteten Stalls fand nicht nur die Anerkennung der Polizeimusiker. Etwas mulmig war den Veranstaltern von VAL Agra AG Lenzen vor dem Konzert schon, überschnitt sich die Veranstaltung doch mit der zeitgleich stattfindenden Übertragung des WM-Eröffnungsspiels. „Das dennoch soviel Leute gekommen sind, ist schon phänomenal“, freute sich nicht nur Konzertorganisatorin Sibylle Hoppe. Am Ende des gut zweistündigen Programms wurde gemeinsam die Brandenburghymne „Märkische Heide“ angestimmt. Organisatoren und Publikum waren sich hinterher einig: das war eine gelungene Premiere und macht Lust auf mehr. togo
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01. 04. 2006: Österlicher Frühlingsmarkt
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Großer Andrang beim vorösterlichen Frühlingsfest in Lenzen
Der April machte gleich zu Beginn des Monats seinem Namen alle Ehre. Kräftige Schauern und sonnige Abschnitte prägten das Wetter am vergangenen Samstag. Was gab es für viele Prignitzer da Schöneres, als sich nach Lenzen aufzumachen und sich Anregungen für das kommende Osterfest zu holen. Selbst aus Berlin und Niedersachsen kamen die Besucher.
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Wer sich mit österlicher Dekoration oder Schlemmereien zum Fest eindecken mochte, war beim vorösterlichen Frühlingsfest genau richtig. Die liebevoll dekorierten Räume am Bahndamm 11 hatten sich in ein buntes Bild schöner, meist handgearbeiteter Dinge, verwandelt. Das Frühlingsfest der Elbländischen Bauernmarkt GmbH mit seinem Kunsthandwerkermarkt hat hier schon seit vielen Jahren Tradition. Produkte aus Keramik und Holz, Textilien, Floristik, Steine, Honig, Schmuck und vieles mehr luden auch diesmal zum Kaufen, Probieren oder nur zum Schauen ein. Österliche Produkte aus den unterschiedlichsten Materialien signalisierten, dass das Familienfest nahe ist. Man konnte den Kunsthandwerkern auch bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, wie beispielsweise bei Christine Lilge aus Berge. Neben Schmuck präsentierte die junge Frau ihre, vorher in Zwiebelschalen gefärbten, Eier. Auf diesen fräste sie vor Ort kunstvolle Schmetterlinksmotive. Auch sonst gab es Unikate aller Art, die man nicht im Laden kaufen kann. Bewährtes, wie die Bastelecke für Groß und Klein, Filzbasteleien und auch die Bücherstube von Organisatorin Sibylle Hoppe, fehlen natürlich auch nicht. Der Osterhase hatte inner- und außerhalb des vorösterlich geschmückten Gebäudes viele süße Überraschungen versteckt. Zu ihm gesellten sich viele, als Häschen von Doris Apel geschminkte, Kinder. Im Hofladen erwartete die Besucher ein reichhaltiges Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten wie Lammgulasch oder Hasenkeule. Auch kulturell hatte das österliche Frühlingsfest einiges zu bieten. Die Schüler der Lenzener Grundschule präsentierten ein kleines kulturelles Programm und auch der Frauenchor Lanz-Lenzen verbreitete Festatmosphäre mit vorösterlichen Frühlingsliedern. togo (Quelle: "Prignitzkurier" der MAZ vom 03.04.2006)
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Wenn Sie Informationen zu diesen Veranstaltungen wünschen, dann rufen Sie bitte den Filzverein Lenzen e.V. unter der Tel.-Nr. 038792-80592 an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf !
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7. Vorweihnachtliche Kunsthandwerkermarkt (22.11.)
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Spinnen als Balsam für die Nerven Handel / Vorweihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt in Lenzen gut besucht
Gleichmäßig, als würde eine Maschine ihr Programm abspulen, surrt das Spinnrad. Zwischen den Fingern zieht Birgit Hecht die Schafswolle und die Spindel nimmt den Faden auf. Scheinbar gedankenverloren geht die Frau ihrer Beschäftigung nach. Doch sie protestiert: „Ich kriege alles mit, was hier im Raum vor sich geht.“ Beim vorweihnachtlichen Kunsthandwerkermarkt in Lenzen stellte Birgit Hecht am Samstag das alte Handwerk vor, das einst weit verbreitet war, heute aber nur noch bei Schauvorführungen zu sehen ist. Die Frau aus Heidhof bei Dömitz erlernte das Spinnen vor drei Jahren im Rahmen einer geförderten Beschäftigung in der Gemeinnützigen Ludwigsluster Projektgesellschaft. Inzwischen spinnt sie auch abends vor dem Fernseher. „Anfangs wusste ich nicht, wie das geht. Ich musste immer auf die Finger gucken“, erzählt sie. Doch nun wissen die Finger von alleine, wie sie die Wolle zu ziehen haben, ohne dass der Faden reißt. Birgit Hecht übt das Handwerk auch Daheim aus, denn Spinnen, so findet sie, wirke beruhigend. An den Umsatz und die Zeit dürfe man nicht denken; sie mache es aus Spaß.
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Während die vielen Besucher des Marktes im Gebäude der VAL Agrar AG am Bahndamm Leckereien genossen, die vielen schönen kunsthandwerklichen Dinge bestaunten und sich mit Adventlichem versorgten, wurde aber auch noch an anderer Stelle gearbeitet. Sybille Hoppe vom Filzverein probierte wieder mal etwas Neues aus. Ganz dünnen Filz in rötlicher, brauner, grüner Färbung strich sie mit den Händen. Ein zarter Fensterbehang schwebte ihr vor. Die Produkte des Filzvereins standen wieder hoch im Kurs bei den Marktbesuchern. Dauerbrenner sind Topflappen und in dieser Jahreszeit vor allem Filzsohlen. Der Verein lässt sich jedoch auch immer wieder Neuigkeiten einfallen. In diesem Jahr sind dies Stulpen, Ballerinen Schals aus Seide und Wolle sowie Stolen. „Die Leute wollen immer etwas Neues“, erzählt Sybille Hoppe. Mit all ihren schönen kunsthandwerklichen Produkten ziehen die Frauen des Vereins nun auch wieder zum Lübecker Weihnachtsmarkt im Heilig-Geist-Hospital. Elf Tage werden Sybille Hoppe und eine Kollegin dort Filziges aus der Löcknitzstadt anbieten, worauf sich schon eine Stammkundschaft in Lübeck freut. Auch beim Weihnachtsmarkt in der Berliner Domäne bieten die Frauen vom Filzverein ihre Waren feil. Deshalb können sie auch beim Weihnachtsmarkt in Lenzen am 6. Dezember nicht dabei sein. Im Vorjahr war ja der vorweihnachtliche Kunsthandwerkermarkt auf der Hauptwache platziert worden. Doch die Händler wollten lieber eine wetterfeste Unterkunft, so fand der Markt in diesem Jahr wieder im Gebäude am Bahndamm statt. (Quelle: Michael Beeskow im „Prignitzkurier“ der MAZ vom 24.11.2008)
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08.03.2008: Österliches Frühlingsfest in Lenzen
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Alles, um richtig Ostern zu feiern LENZEN - Mit dem Osterhasen gemeinsam Ostereier suchen, das konnten die Kinder am Sonnabend in Lenzen beim Frühlingsfest. Der wartete nämlich am Gebäude der Landschaftspflege GmbH am Bahndamm auf die kleinen, um die Verstecke der bunten Eier zu finden.
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Wer von den Kleinen wollte, konnte sein Gesicht bunt bemalen lassen. Ein österlich geschmückter Kremserwagen machte schon von weitem auf das hier stattfindenden Ereignis aufmerksam. In einem Gehege waren Mutterschafe mit „Osterlämmern“ zu betrachten. Die Filzschauwerkstatt war geöffnet wie auch der Hofladen, wo es Osterangebote von Lamm und Ziege gab. Ein Kunsthandwerkermarkt bot vielerlei Geschenkideen zum bevorstehenden Frühlingsfest an. Viele Ostergestecke und unterschiedliche Osterhasen zur Dekoration wurden angeboten. Ob nun Keramik von Kathi Kückel-Schulz aus Wittenberge, Korbwaren von Herbert Aukthun aus Pritzwalk oder Gesticktes vom Pritzwalker Landfrauenverein – die vielen gekommenen Interessenten konnten nicht nur die entsprechenden Produkte erwerben sondern auch dabei zusehen, wie sie entstanden. Christel Peglow aus Reckenzin begann vor drei Jahren, Eier zu bemalen. Ob Vögel oder Schmetterlinge, jedes Stück ein Unikat, die jeden Frühlingsstrauß zu Ostern schmücken, so dass jeder vor die Qual der Wahl gestellt wurde. Eine neue Idee sind auch ihre „Leuchteier“, welche die Aufmerksamkeit der Käufer fanden. Der Chor aus Lanz und Lenzen sang Frühlingslieder, die Musikschule Fröhlich trat auf, um dem Frühlingsfest eine musikalische Umrahmung zu geben. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, so dass es nicht verwundert, dass so viele Familien den Weg zur Landschaftspflege GmbH fanden. (Quelle: Wolfgang Hennies im "Prignitzkurier" der MAZ vom 11.03.08)
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Mit Ausflugstipps in den Frühling Ob Filzostereier, Keramikhasen, ob Bücher mit Gartentipps oder feinsinnigen Sprüchen oder Handgestricktes: Das Stöbern auf dem Frühlingsfest in Lenzen machte Spaß. Mit Und manch hilfreiche Information für die nun hoffentlich bald ins Haus stehenden warmen Tage gab es ganz kostenlos vom Gartenfachmann noch dazu. An die 20 Stände mit Kunst- oder einfach nur Handwerklichem hatten die Veranstalter, der Förderverein Lenzener Elbtalaue, der Filzverein und die Landschaftspflege GmbH, in ihr frühlings-schön geschmücktes Haus am Bahndamm geholt.Kindern gefiel es dort besonders gut, wo sie etwas tun konnten. Verena, Sarah und Marlow tunkten ihre Pinsel in Farbe und los ging es mit dem Eier bemalen. Oma Inge Guhlhoff hatte ihre helle Freude am Malen ihrer Enkel. Sie war auf die Idee mit dem Ausflug zum Frühlingsfest gekommen.
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Tabea interessierte die Malerei weniger. In der Filzwerkstatt ließ sich das Mädchen von den Fachfrauen in die ersten Geheimnisse dieser Art der Wollverarbeitung einführen. Mit Wasser und viel Geduld rollte sie sich einen Filzball. Naturwächter Klaus-Dieter Geiersbach ist von Hause aus Obstbauer. "Man muss genau gucken, wie die Triebe wachsen und dann entscheiden, was man wegnimmt", erklärt Geiersbach, wie man einen Obstbaum in Form bringt. "Jetzt ist Gelegenheit für den Schnitt, das kann man bis an die Blütezeit ’ran", weiß er und sagt: "Auf die frischen Triebe kommt es an. Sie bringen das Obst." Zur Demonstration hat er Zweige mit jungen Trieben mitgebracht, die reichlich Knospen angesetzt haben.Bei dem Naturwächter gibt es aber auch Ausflugstipps und Informationsheftchen dazu. Die sind gefragt, beispielsweise von Konrad Mayer aus dem Ludwigsluster Raum. Er hat den Flyer über das Rambower Moor in der Hand, das zum Schutz der Rohrdommel regeneriert wird. "Interessant, man sollte mal einen Ausflug einplanen", meint der Mann. Barbara Haak (Gefunden in "Der Prignitzer" vom 10.03.08)
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15. 09. 2007: 8. Kartoffelfest in Wustrow
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WUSTROW Das die ursprünglich aus Südamerika stammende Knolle aus der Familie der Nachtschattengewächse in der Prignitz ganz und gar kein Schattendasein führt, bewies das diesjährigen Kartoffelfest im kleinen Wustrow (Gemeinde Lanz). Viele hundert Besuchern strömten am vergangen Samstag zum Fest „Rund um die Knolle“, dass vom Heimatverein Wustrow, der Landschaftspflege GmbH sowie dem Förderverein Lenzener Elbtalaue organisiert wurde.
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Bei der mittlerweile achten Auflage des Kartoffelfestes verfolgte die "Trüffel des kleinen Bürgers" die Besucher auf Schritt und Tritt. Gerade auf dem Dorfgemeinschaftsplatz angekommen, weckte der Duft von leckeren Spezialitäten den Appetit. Herzhafte Kartoffelsuppe mit Würstchen oder Bratkartoffeln mit Sülzfleisch steigerten das Hungergefühl schon am ersten Imbisszelt. Gleich nebenan bruzzelten Karina Paesler, Brigitte Wange und Viola Pump an zwei überdimensionierten Pfannen knusprige Kartoffelpuffer fast im Akkord. Trotzdem nahm die Zahl der hungrigen Gäste vor diesem Stand kaum ab. Aus dem mobilen Backofen Marke Eigenbau gegenüber holten derweil die Bäckermeister Wolfgang und Ulf Grünberg nicht nur frischen Butterkuchen oder Bienenstich, sondern auch Kartoffelschnecken und Kartoffelbrote. „Extra für das Kartoffelfest kreiert“, erklärt Juniorchef Ulf. Einige alte Kartoffelsorten mit so klangvollen Namen wie „Blauer Schwede“, Bamberger Hörnchen oder Capella konnten in der „Alten Schule“ gekostet werden. Dazu gab es eine Ausstellung mit 30 alten Kartoffelsorten, die im Pflanzgarten Wustrow angebaut werden. Einige Exemplare bestachen durch ihre bizarre Form. In dem ehemaligen Schulgebäude konnte man auch heute noch viel lernen. Am Samstag war Kartoffelexperte Reinhold Jacobs aus Mellen ein gern gesuchter und auskunftsfreudiger Gesprächspartner. Einige Besucher interessierten sich für die Erträge und Anbau, andere wollten wissen, wie diese oder jene Sorte schmeckt. Jacobs hatte auf alles eine Antwort. Auf die Frage eines Herrn aus Hamburg, der sich nach der Lieblingssorte von Reinhold Jacobs erkundigte, meinte dieser: „Die Victoria von 1863. Das ist die Ausgangssorte der Kartoffelzucht.“ 2000 Sorten gibt es in Europa erzählt Jacobs weiter. „Leider geht der Kartoffelanbau in Brandenburg immer weiter zurück.“ Und warum? „Der Anbau ist zu teuer geworden“, erklärt der Diplom-Agraringenieur bedauernd und zählt einige Kostenfaktoren auf. „Deshalb importiert man lieber aus Frankreich.“
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Zum Glück gab es auf dem kleinen Bauernmarkt noch heimische Kartoffeln, frisches Gemüse und zahlreiche Bioprodukten zu kaufen. Dazu präsentierten zahlreiche regionale Aussteller interessantes Kunsthandwerk. Im kulturellen Rahmenprogramm stellten Schüler des Wittenberger Gymnasiums selbst entworfenen und ausgefallenen Kreationen auf einer Modenschau vor. Auch auf die jüngsten Festbesucher warteten viele tolle Aktionen mit Kinderschminken, Bastelstraße oder Hüpfburg. togo
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24.03.2007: Österliches Frühlingsfest in Lenzen
LENZEN Viele Dekorations- und Geschenkideen gab es am Samstag auf dem vorösterlichen Frühlingsmarkt im Gebäude der VAL in Lenzen zu bestaunen. Das traumhafte Wetter war allerdings schuld, dass der Besucherandrang in den liebevoll dekorierten Räumen mit meist handgearbeiteten Accessoires etwas spärlicher ausfiel, als in den Vorjahren. „Die Leute werden bei dem schönen Wetter sicher ihre Gärten auf Vordermann bringen“, meint Mitorganisatorin Sybille Hoppe vom Filzverein ein wenig enttäuscht. Das österliche Fest mit seinem Kunsthandwerkermarkt hat in Lenzen schon seit vielen Jahren Tradition. An vielen Ständen gab es auch am Samstag einige Unikate, die man so nicht im Laden bekommt. Keramik- und Holzprodukte, Textilien, Floristik oder Schmuck luden zum Kaufen oder Probieren. Man konnte den Kunsthandwerkern aber auch bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, wie beispielsweise bei Herbert Aukthun. Der Pritzwalker demonstrierte den Festbesuchern das alte Handwerk des Korbflechters. Dabei stört es ihn anscheinend kaum, dass nur wenige der handgemachten Körbchen einen neuen Besitzer fanden. „Ich bin gern in Lenzen. Die Atmosphäre ist hier immer so angenehm“, begründet Herbert Aukthun seinen wiederholten Besuch in dem kleinen Löcknitzstädtchen. Birgit Hecht von der Gemeinnützigen Projektgesellschaft Ludwigslust machte sich dagegen am Spinnrad zu schaffen. „Wie Dornröschen gestochen habe ich mich aber noch nie“, erklärt die junge Frau mit einem verschmitzten Lächeln.
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25.11.2006: Vorweihn. Kunsthandwerkermarkt / Mehr als 25 Stände und viele Besucher
LENZEN Das Haus war voll, am Samstag beim vorweihnachtlichen Kunsthandwerkermarkt in Lenzen. Obwohl draußen Schmuddelwetter herrschte, konnten sich die Besucher im Gebäude der VAL am Bahndamm schon mal adventlichen Gefühlen hingeben. Über 25 Anbieter hatten sich eingefunden, was Organisatorin Sibylle Hoppe zu der Bemerkung veranlasste, mehr Stände seien einfach nicht unterzubringen. Bereits zum vierten Mal gesellte sich Hans-Joachim Oplegger aus Muchow bei Grabow zu den Ausstellern. Schwibbögen und Krippen sind die Leidenschaft des pensionierten Bäckermeisters. Laubsägearbeiten habe er schon als Kind gemocht, erzählte der 75-Jährige. Und weil er der Meinung ist, dass Freizeit gar nicht gut sei und der Mensch eine Beschäftigung brauche, arbeite er das ganze Jahr über unverdrossen. Dass viele Besucher seine Arbeiten zwar bewunderten, aber nur wenige etwas kauften, nahm er gelassen: "Das sind alles ’Seh’-Leute."
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Auch auf die Kinder wartete ein vielfältiges Angebot. Die Kids konnten ihre Kreativität beim Ostereibasteln mit Filzmaterialien oder am Bastel- und Malstand ausleben. Und vom „Osterhasen“ Marleen Kirchner gab es als Belohnung die eine oder andere Leckerei. Am Schminkstand von Susan Beyer gab es das passende Aussehen für den Tag. Waren die Kleinsten mal nicht gerade auf Ostereisuche, so fanden die Eltern ihre Sprösslinge garantiert draußen bei den Lämmern im Streichelzoo. Ein reichhaltiges Angebot an regionalen Köstlichkeiten erwartete die Gäste im wiedereröffneten Hofladen. Im Hofladen-Cafe gleich nebenan luden herzhafte Mittagsgerichte und eine reichhaltig gedeckte Kaffeetafel zum entspannten Verweilen. Ein kleines Programm mit Frühlingsliedern, vorgetragen von den Mädchen und Jungen der Lenzener Grundschule mit Musiklehrerin Doreen Sachtleben, verleihte dem Fest auch den passenden musikalischen Rahmen.
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