Filzfest 2007 |
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19.Mai 2007: 16. Filzfest in Lenzen
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Von der Kunst des Reeperns / Ein Bummel über das 16. Filzfest in Lenzen mit seinem unverwechselbaren Charme |
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Die Reeperbahn war am Sonnabend ganz nah und selbst bei Tage gab es dort ’ne Menge zu sehen und zu erleben. Doch das war nur eine von vielen Attraktionen auf dem 16. Filzfest in Lenzen. Tapfer dreht Florian an der Kurbel, während seine Mutti Annett Stuhrberg am anderen Ende der Reeperbahn Bernd Heitmann beim Reepschlagen beobachtet. Faszinierend diese uralte Technik. Und genau diese Faszination möchte Heitmann nicht nur der Breeser Familie nahe bringen, sondern möglichst vielen. |
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Großes Publikumsinteresse Die Filz-Modenschauen gehörten auch diesmal zu den Zuschauermagneten. |
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Botschafter der Vergangenheit nennt er sich. „Es geht so viel Alltagswissen verloren, das ist einfach schade“, sagt er und bietet seine Hilfe gegen das Vergessen an. Ob von der Fackel zum Laser, Besen binden oder fast vergessene Spielideen – der gelernte Landmaschinenmechaniker weiß viel zu erzählen und zu zeigen. 43 Meter misst sein längstes angefertigtes Seil. Doch so spektakulär will es der Pinneberger gar nicht immer haben. „Ist doch schon toll, mit den Kindern eine Maiflöte zu schnitzen oder auf dem Grashalm zu blasen“, meint er und reicht dem fünfjährigen Florian das Seil. |
Bernd Heitmann |
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Ein bekanntes Gesicht treffen Besucher in der Scheune: Edelgard Taepke, die schon mehrfach in der Region ihre Fotos ausstellte, bietet Postkarten mit ihren gelungenen Motiven an. „Erst waren es nur Karten und Kalender für Freunde oder die Verwandtschaft, aber das machte mir so viel Spaß, dass ich jetzt richtige Postkarten drucke“, erzählt sie. |
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